Solaranlagen auf städtischen Gebäuden

An den Bürgermeister
der Stadt Kierspe
Frank Emde

Antrag an den Stadtrat am 24. Mai 2011

Der Rat beschließt, unseren Kiersper Stadtwerken sämtliche noch zur Verfügung stehende Dachflächen der eigenen Gebäude anzubieten, um Solaranlagen zu installieren und zu betreiben, beispielsweise auf der Schanhollen-Grundschule mit ihrer Südausrichtung.

Begründung

 

Erfreulicherweise sind bisher einige städtische Immobilien mit Photovoltaik versehen worden, wie die Gesamtschule die Vierfachturnhalle, das Hallenbad sowie der Bauhof am Rathaus.

Doch zur weiteren Nutzung der Sonnenenergie („Die Sonne schreibt keine Rechnung!“) gibt es noch zusätzliche Dachflächen-Kapazitäten für eine regenerative Stromproduktion.

Gerade unsere Stadtwerke sind der geeignete Partner, das Installieren und Betreiben von Photovoltaik-Modulen aufzunehmen. Angesichts der mächtigen Energiekonzerne EON, RWE, EnBW und Vattenfall mit ihren Fast-Monopolen müssen vor allem die kleineren öffentlichen Stadtwerke mit zusätzlichen Betätigungsfeldern gestärkt und marktfähig gehalten werden.

Sollten die Kiersper Stadtwerke jedoch kein energiewirtschaftliches Interesse daran haben, sind diese städtischen Dachflächen anderen Investoren im erneuerbaren Energiebereich anzubieten. Dadurch könnten nachhaltige Mieteinnahmen für den Kiersper Haushalt generiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Verwandte Artikel